Wissenswertes

Krankheitsbilder
Osteoporose

Bei der Osteoporose liegt eine Störung des Stoffwechsels im Knochen vor. Es wird mehr Knochensubstanz ab- als aufgebaut. Dadurch verringert sich die Knochendichte. Die Struktur des Knochengewebes ändert sich, es wird anfälliger für Knochenbrüche. Voraussetzung für einen gesunden Aufbau der Knochenmasse ist die ausreichende Versorgung mit Kalzium und Vitamin D3. Besonders gefährdet sind Patienten mit Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Kurzdarmsyndrom) sowie Patienten unter Cortisontherapie und Laktoseintoleranz.

Chronische Pankreasinsuffizienz

Durch immer wiederkehrende Entzündungen und Schädigungen der Bauchspeicheldrüse kann es zu einer langsamen Zerstörung der Bauchspeicheldrüse kommen. Das Gewebe wird abgebaut und durch Narbengewebe ersetzt. Hierdurch wird die Verdauungsfunktion der Bauchspeicheldrüse immer schlechter. Es wird auch weniger Insulin produziert. Verdauungsstörungen aufgrund von Pankreasenzymmangel und Blutzuckererkrankung sind die Folge.

Kurzdarmsyndrom

Entsteht nach Verlust von Dünndarmteilen nach operativen Eingriffen. Durch die verkleinerte Resorptionsfläche und die beschleunigte Passage kommt es zu Störungen in der Ausnutzung der Mikronährstoffe.

Akute und chronische Hepatitis

Eine akute Leberentzündung wird vorwiegend durch Hepatitisviren ausgelöst. Der Infektionsweg ist fäkal-oral (Hepatitis A und E) oder parenteral (B, C, D). Nach Aufnahme in die Leberzellen werden die Viren repliziert. Das eigentliche klinische Krankheitsbild mit Entzündungsreaktion und Zelluntergang kommt erst durch zellvermittelte Abwehrreaktion des Wirtsorganismus durch T-Lymphozyten zustande.
Das Krankheitsbild ist geprägt von allgemeiner Schwäche, Übelkeit, Erbrechen, leichtem Fieber und Druckgefühl im rechten Oberbauch. Die akute Hepatitis heilt meist ohne Folgeschäden aus, kann jedoch zum akuten Leberversagen führen. Hepatitis B und C gehen oft in eine chronisch aktive oder persistierende Verlaufsform über und führen häufig zur Leberzirrhose. Die erkrankte Leber bedarf einer ausreichenden Zufuhr von Energie sowie von Makro- und Mikronährstoffen.

Mukoviszidose

Eine erbliche Stoffwechselkrankheit. Eine defekte Erbinformation führt dazu, dass die schleimproduzierenden Drüsen im Körper statt eines dünnflüssigen, ein zähes Sekret herstellen. Die Lunge und der Verdauungstrakt sind davon betroffen.

Laktose-Intoleranz

Bei einem Mangel an Laktase kann die Laktose (Milchzucker) nicht oder nur teilweise in Glukose und Galaktose aufgespalten werden. So gelangt Milchzucker ungespalten in den Dickdarm, wo durch Bakterien chemische Reaktionen erfolgen, die zu Blähungen und Durchfällen, Magenkrämpfen bis hin zum Erbrechen führen können.

Laktase

ist ein Enzym, das Milchzucker (Laktose) in Galaktose (Schleimzucker) und Glukose (Traubenzucker) spaltet. Es wird in den Dünndarmepithelzellen gebildet. Die Aufspaltung von Milchzucker ist für die Versorgung des Körpers mit Kalzium wichtig.

Laktose

(Milchzucker) ist ein Kohlenhydrat, das sich aus zwei einfachen Zuckern (Glukose und Galaktose) zusammensetzt und durch das Enzym Laktase aufgespalten wird.

Das duale Behandlungsprinzip

Omega-3-Fettsäuren unterstützen die Arzneimitteltherapie

Deutliche Besserung der klinischen Aktivität
Besserung der Gesamtsymptomatik
Reduktion der Entzündungsparameter

Mikronährstoffe verhindern typische Mangelerscheinungen

Fettlösliche Vitamine (ADEK)
Wasserlösliche Vitamine
Spurenelemente

Pflanzliche und tierische Omega-3-Fettsäuren zur Unterstützung der Arzneimitteltherapie und Mikronährstoffe gegen die typischen Mangelerscheinungen. Eine Behandlung mit Mesalazin, Sulfasalazin, Budesonid, Azathioprin oder Glukokortikoiden bildet auch weiterhin die Basis der CED-Therapie.

Omega-3-Fettsäuren und ihre Bedeutung bei der CED-Therapie
Das ernährungstherapeutische Konzept

Bei Erkrankungen der Leber, Galle, des Pankreas und des Darms stehen Krankheitsaktivität und Ernährung in einer Wechselbeziehung. Das Entzündungsgeschehen verursacht bei chronischen Darmerkrankungen eine Schädigung der Darmschleimhaut und führt bei Funktionsstörungen der Leber, Galle und des Pankreas zu Verdauungsstörungen. Die richtige Ernährung spielt bei diesen Erkrankungen eine wichtige Rolle und hat einen positiven Einfluss auf den Verlauf entsprechender Krankheiten.

Durch Störungen bei der Verdauung (Maldigestion) und durch Störungen in der Ausnutzung von Nährstoffen (Malabsorption), kann es zu Mangelerscheinungen kommen. Mit der Entwicklung spezieller Ernährungstherapeutika werden dem Patienten Produkte geboten , die die Bildung von entzündungsübermittelnden Substanzen beeinflussen, die Arzneitherapie unterstützen und das Erkrankungsrisiko aufgrund Nährstoffmangel vermindern.

Bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen z. B. stehen Krankheitsaktivität und Ernährungszustand in einer besonders intensiven Wechselbeziehung. Das Entzündungsgeschehen verursacht eine Schädigung der Darmschleimhaut. Dadurch ist die Verwertung und Aufnahme von Nährstoffen in den Organismus eingeschränkt und der Nährstoffbedarf erhöht.

Die Bedeutung der Fettsäuren bei Verwertungsstörungen wird allgemein unterschätzt. Dabei ist zu beachten, dass mehrfach ungesättigte Fettsäuren wie z.B. Alpha-Linolensäure (ALA) oder Docosahexaensäure (DHA), die der Körper nicht selbst produzieren kann, ausreichend zugeführt werden müssen.

Zahlreiche klinische Studien* belegen es: Omega-3-Fettsäuren bilden im Körper eine Gruppe von Prostaglandinen und Leukotrienen, die eindeutig entzündungshemmend sind. Leider kommen sie in der Nahrung eher selten vor. Die häufigeren Omega-6-Fettsäuren gelten hingegen als schmerz- und entzündungsfördernd – sie können sich negativ auf im Organismus vorhandene Entzündungsherde auswirken.

Die mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren α-Linolensäure (ALA), Docosahexaensäure (DHA) und Eicosapentaensäure (EPA) wirken modulierend auf die Funktion verschiedenster Zellen. In Untersuchungen am Menschen wurde ihre positive Wirkung auf Entzündungsmediatoren nachgewiesen. Hingegen wird ein hohes Omega-6- zu Omega-3-Verhältnis immer wieder mit entzündlichen Vorgängen in Verbindung gebracht.


* „In einer Reihe von klinischen Untersuchungen ergab sich, dass die Gesamt-situation bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa unter der Gabe von Omega-3-Fettsäuren ausgeprägt verbessert wird. Die LTB4-Werte sanken zum Teil signifikant, und die Dosis der Basistherapeutika wie Sulfasalazin und Glukokortikoide konnte deutlich reduziert werden (…).“ S-D. Müller-Nothmann, aus: Chronisch entzündliche Darmerkrankungen“ 2. Auflage 2006, Hirzel Verlag, Seite 230f.

„Supplementation with n-3 PUFA improves biochemical, ultrasonographic and haemodynamic features of liver steatosis. Our study supports the efficacy of n-3 PUFA as a new therapeutic approach in the treatment of NAFLD.“ Capanni M, Callela F, Biagini MR, Genise S, Raimondi L, Bedogni G, Svegliati-Baroni G, Sofi F, Milani S, Abbate R, Surrenti C, Casni A. Prolonged n-3 Polyunsaturated fatty acid supplementation ameliorates hepatic steaosis in patients with non-alcoholic fatty liver disease. Aliment Pharmacol Ther. 2006 Apr 15; 23(8):1143-51

„An antiinflammatory effect of n-3 fatty acids is supported by the beneficial effect of n-3 fatty acid supplementation in patients affected by diseases characterized by active inflammation, such as rheumatoid arthritis and Crohn’s disease.“ L. Ferruci, A. Cherubini, S. Bandinelli, A. Corsi, F. Lauretani, A. Martin, C. Andrews-Lacueva, U. Senin, J. M. Guralnik. Relationship of Plasma Polyunsaturated Fatty Acids to Circulating Inflammatory Markers. The Journal of Endocrinology & Metabolism 91(2):439-446. 2006

„Animal experiments and clinical intervention studies indicate that omega-3 fatty acids have antiinflammatory effects and, therefore, might be useful in the management of inflammatory and autoimmune diseases. Coronary heart diseases, major depression, aging and cancer are characterized by an increased level of interleukin-1 (IL-1), a proinflammatory cytokine. Similary arthritis, Crohn’s Disease, ulcerative colitis and lupus erythematosis are autoimmune diseases characterized by a level of IL-1 and the proinflammatory leukotriene LTB4 produced by omega-6 fatty acids.“ Artemis P. Simopoulos. Review Omega-3 Fatty Acids in Inflammation and Autoimmune Diseases. Journal of the American Collgee of Nutrition, Vol 21, No. 6, 495-505 (2002)

„In conclusion, supplementation of omega-3 fatty acids to a standard treatment with 5-ASA is a good choice for maintaining remission of pediatric CD.“ C. Romano, S. Cuuchiara, A. Barabino, V. Annese, C. Sferlazzas. Usefulness of omega-3 fatty acids supplementation in addition to mesalazine in maintaining remission in pediatric Crohn’s disease: A double blind, randomized, placebo-controlled study. World Gastroenterol 2005; 11(45): 7118-7121.

„Omega-3 fatty acids have antiinflammatory effects, suppress interleukin 1beta (IL-1beta), tumor necrosis factor-alpha (TNalpha) and interleukin-6 (IL-6), wheras omega-6 fatty acids do not.“ Simopoulos AP. Evolutionary aspects of diet, the omega 6/omega-3 ratio and genetic variation: nutritional implications for chronic diseases. Biomed Pharmacother. 2006 Nov; 60(9):502-7.


Fettsäuren und Fettstoffwechsel

Die mehrfach ungesättigten ω-3-Fettsäuren Alpha-Linolensäure (ALA) und Docosahexaensäure (DHA) werden im Körper in Eicosapentaensäure (EPA) umgewandelt. Diese ist Bestandteil der Zellmembran. Sie bewirkt deren Schutz und hat entzündungshemmende sowie durchblutungsfördernde Eigenschaften. Sie müssen von außen dem Organismus zugeführt werden, da der Körper sie nicht selbst bilden kann. Mittelkettige Fette (MCT) hingegen werden ungespalten aus dem Darm aufgenommen, direkt in die Leber transportiert und dort verstoffwechselt. Sie transportieren die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K in den Körper und tragen so zur Ernährung bei. 

Chronisch entzündliche Darmerkrankungen

Hierzu zählen Colitis ulcerosa und Morbus Crohn. Es sind entzündliche Darmerkrankungen des Verdauungstraktes mit chronischem Verlauf und weitgehend ungeklärter Ursache. Morbus Crohn kann alle Passagen (vom Mund bis zum After) des Verdauungstraktes befallen. Am häufigsten befallen ist der letzte Abschnitt des Dünndarmes und der Anfang des sich daran anschließenden Dickdarmes. Colitis ulcerosa befällt ausschließlich den Dickdarm. Im Gegensatz zum Morbus Crohn, bei dem auch tiefere Schichten der Darmwand entzündet sein können, trifft dies bei der Colitis ulcerosa nur auf die Oberfläche der Darmwand zu.

Vitamine

Infolge der Verdauungsstörung (Maldigestion) treten bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen häufig Fettstühle auf. Mit diesen gehen dem Körper wichtige Vitamine verloren.
Man unterscheidet zwischen wasser- und fettlöslichen Vitaminen.

Fettlösliche Vitamine

Vitamin E gehört wie A, D und K zu den fettlöslichen Vitaminen. Es macht als Antioxidanz freie Radikale unschädlich und schützt dadurch Blutgefäße, beeinflusst das Entzündungsgeschehen und die Leberwerte.

Vitamin A ist für das Dämmerungssehen unerlässlich. Außerdem ist es an der Zellteilung beteiligt und verantwortlich für intakte Haut und Schleimhäute sowie für ein gut funktionierendes Immunsystem.

Vitamin D3 sorgt vor allem für eine Aufnahme des Knochenbausteins Kalzium aus der Nahrung und spielt daher eine wichtige Rolle für die Knochenstabilität.

Vitamin K spielt eine wichtige Rolle bei der Bildung der Blutgerinnungsfaktoren. Weiterhin hat Vitamin K eine große Bedeutung für den Knochenstoffwechsel, da es für die Bildung des Knochenproteins Osteocalcin notwendig ist.

Wasserlösliche Vitamine

Vitamin C stärkt das Immunsystem und schützt die Zellen vor antioxidativen Radikalen. Es ist wichtig für gesunde Knochen, Knorpel und Sehnen und eine normale Kollagensynthese. Außderdem ist es verantwortlich für eine gesunde Hautfunktion und ein gesundes Nervensystem und gesunde Blutgefäße. Am Energiestoffwechsel ist es ebenfalls beteiligt.

Die B-Vitamine sind als Co-Enzyme für Kohlenhydrat-, Eiweiß- und Fettstoffwechsel unerlässlich. Vitamin B12 und Folsäure benötigt der menschliche Organismus für die Blutbildung. Außerdem schützen sie gemeinsam mit Vitamin B6 die Blutgefäße vor dem Zellgift Homocystein. Generell wichtig ist eine ausreichende Zufuhr von BVitaminen für ein gut funktionierendes Immun- und Nervensystem sowie die Hormonsteuerung. Darüber hinaus sind sie verantwortlich für intakte Haut und Schleimhäute und an der Zellteilung beteiligt.

Antioxidative Mikronährstoffe als Radikalfänger

Freie Radikale greifen andere Zellen an und können den Organismus nachhaltig schädigen. Die in Xylamin® / Xylamin®plus enthaltenen Mikronährstoffe bieten als Radikalfänger Schutz vor oxidativen Schäden: Während Selen, Zink und Eisen enzymatische Antioxidantien unterstützen, wirken die Vitamine C und E selbst antioxidativ.

Spurenelemente

Eine ausreichende Versorgung mit Eisen ist wichtig für ein gut funktionierendes Immunsystem. Darüber hinaus ist es beteiligt am Energiestoffwechsel und der Zellteilung. Für die Bildung roter Blutkörperchen ist es elementar.

Zink und Selen gehören als lebensnotwendige Spurenelemente zum antioxidativen Schutzsystem des Körpers
und binden dabei freie Radikale.
Außerdem wird durch Zink das Immunsystem gestärkt und der Stoffwechsel von Fettsäuren und Vitamin A angeregt. Eine ausreichende Zink-Zufuhr ist wichtig für eine gesunde Knochenstruktur, ein gutes Sehvermögen, einen ausgewogenen Säure-Basen-Haushalt. Es ist verantwortlich für normale kognitive Funktionen und an der Zellteilung beteiligt.

Mit der natürlichen Kraft des Perillaöls

Perilla frutescens

Mehr als 60% ALA-Anteil im Öl der Samen:
Perilla frutescens, auch Sesamblatt oder Schwarznessel genannt.

Die α-Linolensäure (ALA) ist eine essentielle Fettsäure, die der Körper nicht selbst bilden kann. ALA gehört zu den mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren. Für die Herstellung von Xylamin® / Xylamin®plus verwendet BASTIAN-Werk die ölhaltigen Samen von Perilla frutescens, einer der Taubnessel ähnlichen Pflanze, die ursprünglich aus dem asiatischen Raum stammt. Aus ihren Samen wird ein Öl mit mehr als 60% ALA-Anteil gewonnen.

Die Kapsel mit dem patentierten Carrier-System

Die besten Nährstoffe nützen wenig, wenn die Aufnahme nicht gewährleistet ist. Für eine qualitativ wie quantitativ optimale Verwertung und Aufnahme wurde das patentierte Carrier-System entwickelt. Es stellt sicher, dass die Nährstoffe auch wirklich dort freigesetzt werden, wo sie gebraucht werden: im Dünndarm.

Die in Xylamin® / Xylamin®plus enthaltenen mittelkettigen Fette (MCT) sind Kern des patentierten Carrier-Systems. Ihre besondere Zusammensetzung sorgt für eine schnellere Resorption und einen verbesserten Transport der Mikronährstoffe durch die Darmmukosa in den Blutkreislauf. Um beides zu gewährleisten, müssen Mikronährstoffe und Fettsäuren den Dünndarm erst einmal erreichen.

Deshalb bietet Xylamin® / Xylamin®plus eine weitere Innovation: eine mit Xylose gehärtete, magensaftresistente Gelatine-Kapsel. Diese Technologie gewährleistet eine verzögerte, weil pH-Wert-unabhängige Freisetzung der Mikronährstoffe und Fettsäuren direkt im Dünndarm, der nach 30–45 Minuten erreicht wird. Ein weiterer Vorteil des Überzugs: absolute Geschmacksneutralität, wo man sonst den Fischgeschmack der tierischen Fettsäuren schmecken würde.

Leben mit einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung

Krankheitsaktivität und Ernährungszustand bilden bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen einen Teufelskreis. Die Schädigung der Darmschleimhaut bewirkt eine eingeschränkte Verwertung von Nährstoffen. Dies zieht dann einen erhöhten Nährstoffbedarf nach sich. Die Gabe entzündungshemmender Omega-3-Fettsäuren kann helfen, die Akutphasen zu verkürzen und schneller die nächste Remission zu erreichen. Auch die typischen Mangelerscheinungen lassen sich verhindern: durch die gezielte Versorgung mit Mikronährstoffen.

Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED) wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa bedeuten eine schwere Einschränkung für die Betroffenen – und das nicht nur in der Akutphase. Auch in der Remission wird ihr Alltag von der ständigen Angst vor einem akuten Rückfall beherrscht. Ein selbstbestimmtes Leben mit normalen sozialen Kontakten ist kaum möglich. Hinzu kommt  das schmerzliche Bewusstsein eines dauerhaften Leidensweges.

Die gute Nachricht für alle CED-Patienten:
Jetzt gibt es ein spezifisches Mittel mit pflanzlichen Inhaltsstoffen, das entzündliche Darmerkrankungen positiv beeinflussen kann.

VERWERTUNGSSTÖRUNGEN

Häufig treten bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen infolge einer Verdauungsstörung (Maldigestion) sogenannte Fettstühle (Steatorrhoe) auf. Mit diesen Fettstühlen gehen dem Körper nicht nur Kalorien verloren. Infolge der gestörten Fettverdauung (Mangel an fettspaltenden Enzymen) und/oder der gestörten Fettaufnahme im Dünndarm nimmt der Körper auch zu wenig von den ungesättigten ω-3-Fettsäuren und den fettlöslichen Vitaminen A, D, E und K auf, da diese nur bei gleichzeitiger Fettaufnahme verwertet werden können.

Der Verzehr der ergänzenden bilanzierten Diät Xylamin® / Xylamin® plus plus verhilft Patienten mit einer Störung der Ausnutzung lebenswichtiger Nährstoffe (Maldigestion und Malabsorption) zu einer Grundversorgung der lebensnotwendigen mehrfach ungesättigten ω-3-Fettsäuren Alpha-Linolensäure (ALA) und Docosahexaensäure (DHA), Vitaminen sowie Spurenelementen. Xylamin® plus enthält zusätzlich wasserlösliche Vitamine und Spurenelemente als antioxidative Radikalfänger.

Die Basis: eine vernünftige Ernährung

Aus der pflanzlichen α-Linolensäure und aus der im Fischöl enthaltenen Docosahexaensäure bildet der menschliche Organismus Eicosapentaensäure (EPA), die für die Bildung entzündungshemmender Prostaglandine und Leukotriene benötigt wird. EPA ist auch in hohem Maß in fettem Fisch enthalten, der deshalb als wertvoller Ernährungsbestandteil gilt. Fleisch und Innereien liefern hingegen nur Linolsäure, die der Körper in Arachidonsäure umwandelt – eine Vorstufe von Prostaglandinen und Leukotrienen der weit weniger erwünschten, weil entzündungsfördernden Gruppe.

SCHUTZ VOR FREIEN RADIKALEN (RADIKALFÄNGER)

Bei jeder Entzündung treten sogenannte freie Radikale im Körper auf. Vitamin A, C und E, Selen und Zink neutralisieren diese und agieren als antioxidative Radikalfänger. Sie wirken daher synergistisch entzündungsmodulierend zusammen mit den essentiellen ω-3-Fettsäuren.

VITAMIN-VERSORGUNG

Auch die Versorgung mit wasserlöslichen, antioxidativen Vitaminen, insbesondere mit den B-Vitaminen und lebenswichtigen Spurenelementen, ist im Rezidiv gestört. Deshalb sind in dieser Kombinationspackung BCEZISE Kapseln (goldene Folie) enthalten mit den B-Vitaminen Pantothensäure, B1, B2, B6, B12 und Folsäure, Vitamin C sowie den Spurenelementen Zink, Eisen und Selen.

Das Ziel: Reduzierung des Omega-6-Fettsäuren-Anteils

Die aktuelle DGE-Empfehlung für das Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren liegt bei 5:1. In unserer Nahrung ist das Verhältnis mit 7:1 und höher sehr ungünstig.
Gerade für CED-Patienten ist die Reduzierung des Omega-6-Fettsäuren-Anteils in der Nahrung daher ein wichtiges Ziel: Dem Organismus stehen dann mehr Enzyme zur Umwandlung der α-Linolensäure zur Verfügung.
Genau hier setzt Xylamin® / Xylamin®plus an: Indem es das Verhältnis Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren verbessert, trägt es zu einem entzündungsmodulierenden Omega-3-Fettsäuren-Haushalt bei.